Heute ging es in der Frohen Herrgottstunde um das Thema „Pfingsten“.
Zu Beginn kam unser goldener Reifen in die Mitte und ich legte ihn mit einem gelben Tuch aus. Jedes Kind gestaltete am Reifeninnenrand ein Zeichen/Symbol von sich mit bereitgestellten Legematerial. Mit dunklen Tüchern wurde der Reifen umrandet und es entstand ein neues Bild. Die Farbe schwarz löste Emotionen wie Angst, Einsamkeit und Trauer aus. Die Kinder erfuhren durch das Erzählen der Pfingstgeschichte, dass auch die Apostel, also die Freunde von Jesus, diese Gefühle kannten. Jesus war nicht mehr da, aber Maria erinnerte sie daran, dass er versprochen hatte, ihnen einen Helfer, einen Beistand zu schicken. Ich stellte eine Schale in die Mitte. Wir alle formten unsere Hände zu einer Schale und beteten wie die Apostel vor vielen, vielen Jahren: „Komm, heiliger Geist, komm!“ Mit dem Abspielen des Musikstückes „Halleluja“ von Händel, sollte das Kommen des heiligen Geistes als Sturm, Brausen, Taube oder wie von Feuerzungen angedeutet werden. Jedes Kind entfaltete ein unter den Stühlen liegendes helles Tuch und legte es auf die schwarzen Tücher. Es entstand eine große Sonne. Bilder mit Abbildungen von guten Werken, wie zum Beispiel Kranke besuchen, Brot teilen, sich miteinander gut verstehen, sich vertragen und die Hände reichen, fanden ihren Platz auf den noch vorhandenen schwarzen Tuchstellen. Diese sollten das Wirken des Heiligen Geistes in unseren Herzen symbolisieren.
Zum Schluss verzierten alle ihr helles Tuch mit Legematerial, wobei noch einmal das Musikstück „Halleluja“ erklang. Verschiedene Gebete, Lieder sowie Bilder komplettierten diese Frohe Herrgottstunde. Nach der gemeinsamen Tischmahlzeit konnten die Kinder wieder ihre Kreativität durch das Basteln einer Taube unter Beweis stellen.


