Berichte

Wallfahrt zum Kloster Haindorf
 

"Kreis Junge Christen" unterwegs

Am 10.06.25 machten sich wieder einige Christen aus dem "Kreis Junge Christen" in Lugau auf zur Wallfahrt zum Kloster Haindorf in Tschechien. Um 6.00 Uhr gab es in Stollberg den Wallfahrtssegen und wir starteten gutgelaunt mit 3 Fahrzeugen. 

Der Weg führte uns zunächst über die Autobahn und Landstraße nach Zittau zum Dreiländereck Tschechien - Polen - Deutschland. Im böhmischen Filipov besuchten wir eine Wallfahrtsbasilika und fuhren danach weiter bis kurz vor Hejnice. Vom Wanderparkplatz starteten wir zur Fußwallfahrt nach Hejnice, einem ehemaligen Kloster, in dem wir freundlich willkommen geheißen wurden. Wir feierten eine Hl. Messe und bezogen unsere Zimmer. 

Am nächsten Tag sahen wir uns die Krypta an und hatten das Glück eine Hl. Messe zusammen mit Bischof Ipolt und verschiedenen Ordensleuten zu feiern.

Nach dem Mittagessen trauten sich nur 5 Leute den Oresnik ( Nußstein) zu "besteigen". Ein Rundweg von über 9 km führt hoch zum Gipfelkreuz in 800m Höhe, mit fantastischen Ausblick, vorbei an kleinen Wasserkaskaden und mit steinigen Abstieg. Hier soll schon Kaiserin Sissi von Östrerreich geklettert sein. Der Rest unserer Truppe wählte einen kürzeren Wanderwaldweg mit kleinen Wasserfällen und genoss später im Klosterkaffee noch Eis und Kuchen.

Am 3. Tag fuhren wir in Richtung Liberec. Bei blauen Himmel und Sonnenschein liefen wir auf den Jeschken, 1012 m hoch. Von dort hatten wir einen herrlichen Ausblick über das schöne Land, wir waren froh und dankbar das zusammen genießen zu können. Danach ging es wieder nach Liberec zu einem leckeren Mittagessen im Ratskeller und bummel durch diese liebenswerte Stadt. Den Abend ließen wir gemütlich im Kloster Innenhof ausklingen.

Am letzten Tag unserer Reise verließen wir Kloster Haindorf und fuhren zu Schloß Lemberk. Von dort begann unsere Fußwallfahrt nach Deutsch Gabel, zur Laurentiuskirche, der Basilika minor der hl. Zdislava von Mähren, Schutzheilige der Armen und Leidenden. Der wunderschöne Weg führte unter alten Bäumen entlang, vorbei an der Quelle der Zdislava, der man schon manche Heilung nachsagt. In der Basilika feierten wir die Hl. Messe und dann stiegen wir hinunter in die Gruft zum Grab Zdislavas. Dort beteten wir nur eine kurze Litanei, da es in diesen unterirdischen Gemäuern für uns Sonnenverwöhnte sehr kalt war. 

Dann fuhren wir mit Zwischenstop in Katharinenberg alle wohlbehalten nach Hause. Es waren erlebnisreiche Tage, die wir in bunter Mischung zusammen verbringen durften. Wir danken besonders unseren „Führer" Hans-Jürgen Pankau für die Vorbereitung, das vielseitige Wissen und bei Problemen schnelle Lösungen findend.

Wir freuen uns schon aufs nächste Mal. ;-)